"Woche im Fokus"

Frankreich - Macron kein Heilsbringer

Am Sonntag bestimmen die Franzosen, welche beiden Kandidaten am 7. Mai in die Stichwahl um das Präsidentenamt gehen. Heißt der neue französische Präsident dann Emmanuel Macron, dürften viele aufatmen. Aber Macron ist kein echter Reformer. Er wird die entscheidenden Hemmnisse für mehr Beschäftigung nicht angehen. Und auf europäischer Ebene wird der Streit um die richtige Antwort auf die Krise der Währungsunion auch mit ihm anhalten.

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EZB-Vorschau: Ruhige Hand bis mindestens Juni

Da im EZB-Rat weiter Zweifel herrschen dürften, dass sich die Inflation nachhaltig auf knapp 2% zubewegt, dürfte die Notenbank zunächst an ihrer Politik der ruhigen Hand festhalten. Auch an ihrer Forward Guidance wird die EZB wohl vorerst nicht rütteln.

Ausblick auf die Woche vom 24. bis 28. April 2017

  • Konjunkturdaten: Die Teuerungsrate im Euroraum ist im April wohl wieder auf 1,9% gestiegen, maßgeblich getrieben von einem Sondereffekt.
  • Rentenmärkte: So lange Marine Le Pen im Rennen um die Präsidentschaft bleibt, dürften die Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen nicht spürbar fallen.
  • Devisenmärkte: Ein starkes Ergebnis für Marine Le Pen bei den Wahlen am Sonntag würde den Euro spürbar belasten.
  • Aktienmärkte: Der Autosektor bleibt ein großer Bremsklotz für den DAX.
  • Rohstoffmärkte: Die Korrektur bei den Preisen von Industriemetallen ist wohl noch nicht zu Ende.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an:

Stefan Gringel

Phone +49 69 136 51435

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