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"Woche im Fokus"

Darf's auch ein bisschen mehr (Europa) sein?

Die Wahl Emmanuel Macrons zum französischen Präsidenten hat Forderungen nach einer stärkeren Umverteilung innerhalb des Euroraums Rückenwind gegeben. Sogar die Bundesregierung zeigt sich offener. Euro-Budget, gemeinsame Schulden, Einlagen-sicherung – wir zeigen, was die Europäer nach der Bundestagswahl konkret beschließen könnten. Die Finanzmärkte dürften all das begrüßen, weil der Euroraum so angeblich seine Konstruktionsmängel behebe. Allerdings würde mehr Umverteilung die politischen Spannungen im Euroraum langfristig verstärken.

Ausblick auf die Woche vom 26. bis 30. Juni

  • Konjunkturdaten: Die Teuerungsrate im Euroraum dürfte im Juni wegen niedrigerer Energiepreise weiter gefallen sein.
  • Rentenmärkte: Renditen zehnjähriger Bundesanleihen von mehr als 0,30% würden wir kommende Woche als Kaufgelegenheiten ansehen.
  • Devisenmärkte: Nur die Aussicht auf eine Reihe von Zinserhöhungen könnte dem britischen Pfund nachhaltig Rückenwind geben.
  • Aktienmärkte: Seit Beginn des Bullenmarktes vor gut 8 Jahren sind die Gewinne der Unternehmen in den USA deutlich stärker gestiegen als im Euroraum.
  • Rohstoffmärkte: Der Ölpreis könnte in der kommenden Woche weiter fallen; für die zweite Jahreshälfte rechnen wir aber weiter mit einer Erholung.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an:

Stefan Gringel

Phone +49 69 136 51435

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