"Woche im Fokus"

Die Schwäche der Schwellenländer

der Aufholprozess vieler Schwellenländer scheint beendet. Ihr Bruttoinlandsprodukt je Kopf wächst kaum noch schneller als in den entwickelten Ländern. Leider sollte es bis auf Weiteres dabei bleiben. Schließlich ist die Globalisierung sowie die Reformpolitik in den Schwellenländern ins Stocken geraten. Außerdem endet mit steigenden US-Leitzinsen auch in den Schwellenländern eine Dekade des billigen Geldes.

Niederlande: Wie wild wird’s mit Wilders?

Wilders‘ anti-europäische PVV dürfte nach den Parlamentswahlen am 15. März die stärkste Kraft im niederländischen Parlament sein, aber wohl in der Opposition bleiben. Damit ist ein Austritt der Niederlande aus der EU unwahrscheinlich, aber Wilders dürfte die niederländische Politik maßgeblich mitbestimmen.

Ausblick auf die Woche vom 20. bis 24. Februar

  • Konjunkturdaten: Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Euroraum wird wohl auf ein unverändertes Wachstum hinweisen.
  • Rentenmärkte: Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Euroraum wird wohl auf ein unverändertes Wachstum hinweisen.
  • Devisenmärkte: Den Dollar treibt die Spekulation, dass eine expansive US-Finanzpolitik die Inflation anheizen wird („Trumpflation“).
  • Aktienmärkte: Der Bullenmarkt wird acht Jahre alt. Einige Faktoren sprechen dafür, dass die Aktienmärkte auch im neunten Jahr ihren Rekordlauf fortsetzen werden.
  • Rohstoffmärkte: Noch hält die Förderdisziplin der Ölproduzenten. Daher erwarten wir, dass der Ölpreis zunächst weiter seitwärts tendieren wird.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an:

Stefan Gringel

Phone +49 69 136 51435

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